15.02.2010 • News

EMEA verlangt weitere Warnhinweise für Tysabri

Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat nach einer erneuten Prüfung des umstrittenen Multiple-Sklerose-Mittels Tysabri der Pharmafirmen Biogen Idec und Elan weitere Warnhinweise verlangt. Trotz der möglichen Risiken hat sich die Behörde nicht für einen Verkaufsstopp für das Medikament ausgesprochen, da der Nutzen für die von einer schweren Form der Autoimmunerkrankung Multiple-Sklerose betroffenen Patienten größer sei als das Risiko. Patienten wie Ärzte sollen jedoch stärker auf die Risiken einer PML-Erkrankung bei einer zweijährigen Einnahme des Mittels hingewiesen werden, hieß es in der Mitteilung weiter.
Elan vermarktet Tysabri zusammen mit Biogen Idec. Die europäische Arzneimittelbehörde wollte mit der im Oktober angekündigten neuen Untersuchung prüfen, ob weitere Schritte nötig sind, um die Sicherheit einer Therapie mit dem Präparat zu gewährleisten. Tysabri war 2005 teilweise vom Markt genommen worden, nachdem drei Patienten an PML erkrankt waren. Ein Jahr später wurde Tysabri mit strengen Warnhinweisen versehen wieder zugelassen.

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