Dollarschwäche hilft US-Chemie


Dollarschwäche hilft US-Chemie – Des einen Freud, des anderen Leid: Während die europäischen Konzerne derzeit einhellig über ungünstige Wechselkurseffekte berichten, zeigt sich jenseits des Atlantiks ein ganz anderes Bild.
So konnte Dupont den Umsatz im 1. Quartal um 9 % auf 8,6 Mrd. US-$ steigern. Dabei profitierte das Unternehmen zu 6 % von höheren Preisen und zu 5 % von günstigen Wechselkursen.
Divestitionen (1 %) und geringere Volumina (1 %) wirkten sich dagegen unvorteilhaft aus.
Dupont verdankt sein Ergebnis nicht zuletzt dem starken Export (Europa: +18 %), Asien/ Pazifik: +11 %, Kanada/Lateinamerika: +15 %), während das US-Geschäft auf der Stelle trat. Der Vorsteuergewinn zog um rund 17 % auf 1,85 Mrd. US-$ an.
Auch der US-Branchenführer Dow kann mit starken Ergebnissen aufwarten. Der Konzern vermochte den Umsatz im 1. Quartal um 19 % auf 14,8 Mrd. US-$ zu steigern.
Dabei profitierte man in erster Linie von Preiserhöhungen (17 %), in geringerem Umfang von Volumensteigerungen (2 %). Dow-Chef Andrew Liveris sieht den Konzern auch für den Rest des Jahres gerüstet:
Mit mehr als zwei Dritteln unseres Umsatzes und über 70 % unserer Joint-Venture-Umsätze außerhalb der USA ist unsere geographische Balance eine Absicherung gegenüber einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in den USA.
www.dow.com
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