Deutsche Chemieindustrie ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2012
(Chemiekonjunktur: CHEManager 1-2/2013) Die Weltwirtschaft lief im Jahr 2012 nicht rund. Hohe Staatsschulden, fehlende Wettbewerbsfähigkeit und strukturelle Defizite zwangen Südeuropa, aber auch Großbritannien in die Rezession. Auch außerhalb Europas trübte sich die Konjunktur ein. In Asien, insbesondere in China, schwächte sich das Wachstum ab. Brasilien litt unter der starken Währung und in den Vereinigten Staaten blieb die Erholung größtenteils kraftlos. Hinzu kamen geopolitische Risiken, z.B. durch den afrikanischen Frühling oder den Bürgerkrieg in Syrien.
Das schwierige weltwirtschaftliche Umfeld und nicht zuletzt die von den Finanzmärkten ausgehende Verunsicherung hinterließen auch ihre Spuren im deutschen Chemiegeschäft. Für die Unternehmen war der konjunkturelle Rückschlag stärker als zunächst erwartet und die Hoffnungen auf eine rasche Belebung mussten immer wieder verschoben werden.
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