17.04.2013 • News

Chemiekonjunktur: Globales Chemiegeschäft nimmt wieder Fahrt auf

(Chemiekonjunktur: CHEManager 7-8/2013)               2012 war in der Weltwirtschaft das Jahr der enttäuschten Hoffnungen. Nahezu alle Experten hatten mit einer Belebung der globalen Wirtschaft im Jahresverlauf gerechnet. Doch die Weltwirtschaft kam nicht in Gang. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt stieg nur um 2 % und schrammte dabei an einer Rezession vorbei. Zu Beginn des Jahres 2013 ist die weltwirtschaftliche Entwicklung weiterhin von großen Unsicherheiten geprägt: Stürzt die US-Wirtschaft über die Fiskalklippe in die Rezession? Wann können Italien, Spanien, Portugal oder Griechenland den rasanten Abwärtstrend stoppen? Steckt die wirtschaftliche Schwäche Südeuropas auch den Norden an? Kann China das hohe Wachstumstempo halten? Greifen in Japan die Konjunkturmaßnahmen? Und helfen die Infrastrukturinvestitionen in Brasilien dem Land wie erhofft zu einem höheren Wachstumspfad? Angesichts dieser Risikofaktoren hält die weltwirtschaftliche Flaute zu Beginn des Jahres 2013 noch an. Doch die Stimmung hat sich mittlerweile leicht verbessert. Nicht nur viele Ökonomen, sondern zunehmend auch Unternehmen und Konsumenten erwarten, dass sich die Auftriebskräfte im weiteren Jahresverlauf weltweit durchsetzen werden. In der Industrie steigen bereits die Auftragseingänge und die globale Industrieproduktion nimmt Fahrt auf. Zuversichtliche Industrieunternehmen und eine Produktionsausweitung führen rasch zu verstärkten Chemikalienbestellungen, zumal viele Kunden wieder beginnen, ihre Chemikalienläger aufzufüllen. Demzufolge kann die Chemie frühzeitig von der bevorstehenden Erholung profitieren. Vor diesem Hintergrund dürfte die globale Chemieproduktion im laufenden Jahr um rund 4 % zulegen. Dies ist deutlich mehr als im Vorjahr (Grafik 1). Allerdings bleibt das Risiko konjunktureller Rückschläge hoch.

Den vollständigen Bericht lesen Sie hier.

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Lisa Rausch (lisa.rausch@wiley.com).

 











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