Bürokratieabbau: Langsam aber stetig


Bürokratieabbau: Langsam aber stetig
Auf 27 Mrd. € im Jahr beziffert der Normenkontrollrat, eine Art Bürokratie-TÜV der Bundesregierung, die Verwaltungskosten, die der deutschen Wirtschaft durch gesetzliche Bestimmungen entstehen. Das ist jedoch nur eine Momentaufnahme. Denn zum einen hat das Gremium noch gar nicht alle Bürokratiekosten erfasst. Zum anderen fallen viele kostspielige Regelungen durchs Raster. So durchforstet der Rat nicht das bürokratische Dickicht, für das Länder und Gemeinden verantwortlich zeichnen. Als wichtigster Kostentreiber hat sich das Steuerrecht entpuppt. Die Pflicht zur Aufbewahrung von Rechnungen – das Umsatzsteuergesetz schreibt dies für zehn Jahre vor – schlägt insgesamt mit 6,2 Mrd. € zu Buche. Die Abgabe der Umsatzsteuererklärungen kostet die Unternehmen jährlich 3,7 Mrd. € und die der Steuererklärungen nach dem Körperschaftsteuergesetz weitere 3,5 Mrd. €.
Meist gelesen

Michael Kopecky neuer Global Head of Tank Container bei Leschaco
Michael Kopecky wird bei Leschaco ab dem 1. Juli 2025 die Rolle des Global Head of Tank Container übernehmen.

Jens Birgersson wird neuer Brenntag-CEO
Jens Birgersson folgt mit Wirkung zum 1. September 2025 als Vorstandsvorsitzender von Brenntag auf Christian Kohlpaintner.

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea
Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.

Ineos schließt zwei Produktionsstätten in Rheinberg
Ineos hat die Absicht bestätigt, zwei Produktionsanlagen in Rheinberg im Ruhrgebiet zu schließen. Die Schließungen seien die Konsequenz hoher Kosten.

Ratcliffe: Chemieindustrie in Europa am Kipppunkt
Ineos-Chef Ineos fordert europäische Politik auf, Chemieindustrie zu retten.






