BASF und HSCC prüfen PA6-Joint Venture
BASF und die Highsun Holding Group (HSCC), China, prüfen die Zusammenführung ihrer europäischen Aktivitäten entlang der Polyamid-6-(PA6)-Wertschöpfungskette in einem 50:50-Joint-Venture.
Darüber hinaus evaluieren beide Unternehmen die mögliche Einbeziehung ihrer weltweiten Aktivitäten im Bereich Extrusion außerhalb Nordamerikas in das Joint Venture. Die nachgelagerten Geschäftsbereiche für technische Kunststoffe von BASF und HSCC sind nicht Teil der Evaluierung.
HSCC mit Hauptsitz in Fuzhou in der Provinz Fujian, China, ist ein multinationales Unternehmen, das die Bereiche Chemie, Chemiefasern und innovative neue Materialien vereint. Die Gruppe gehört zu den führenden Herstellern von Caprolactam und betreibt 31 Produktionsstandorte in China und Europa. Dabei verfügt sie über eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette, die von chemischen Grundstoffen bis hin zu hochwertigen neuen Materialien reicht.
„Die europäische Chemieindustrie muss wettbewerbsfähiger werden. Dazu bedarf es einer unterstützenden Industriepolitik sowie Konsolidierungsmaßnahmen, um stärkere Unternehmen zu schaffen, die sich im globalen Wettbewerb erfolgreich behaupten können. BASF beabsichtigt, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten“, sagt Markus Kamieth, Vorstandsvorsitzender von BASF. „Gemeinsam mit HSCC prüfen wir Möglichkeiten, unsere Polyamid-6-Geschäfte zu stärken, indem wir die wettbewerbsfähigsten Anlagen, die besten Technologien und die beste kommerzielle Expertise beider Unternehmen bündeln. Die Kombination ausgewählter, sich ergänzender Anlagen in einer kosteneffizienten Struktur würde unsere Wettbewerbsposition durch verbesserte Anlagenauslastung und niedrigere Kosten stärken und damit langfristig attraktive Angebote für unsere Kunden ermöglichen.“
Projektteams beider Unternehmen wurden eingerichtet und treiben die Bewertung der möglichen Zusammenarbeit nun voran.
Als Hersteller von PA6 und Vorprodukten beliefert BASF zahlreiche Branchen, darunter die Verpackungs- und die Textilindustrie. Mit Produktionsanlagen in Ludwigshafen, Deutschland; Antwerpen, Belgien; Caojing, China; und Freeport, Texas, betreibt das Unternehmen eines der weltweit größten Produktionsnetzwerke für Polyamide.
„BASF ist ein weltweit führendes Chemieunternehmen mit herausragenden technologischen Fähigkeiten und einer langen industriellen Tradition. Wir freuen uns darauf, Kooperationsmöglichkeiten mit BASF zu prüfen, um gemeinsam unsere Geschäfte mit Polyamid 6 und Vorprodukten auf die nächste Stufe zu heben. Wir sind überzeugt, dass diese Zusammenarbeit starke Synergien zwischen beiden Partnern erschließen und den Kunden wettbewerbsfähigere Produkte und Lösungen bieten könnte“, sagt Chen Zhong, President und CEO von HSCC.















