13.04.2017 • Themen

Wärmeübergangskoeffizienten bei engen Kanälchen

In mikrostrukturierten Reaktoren lässt sich Wärme besser abführen, sodass diese insbesondere für schnelle exotherme Reaktionen interessante Alternativen darstellen. Das Problem: Messungen der Wandtemperatur sind meist nicht praktikabel und der Wärmeübergangskoeffizient ist nur schwer abzuschätzen. In einer Studie wurde eine Methode zur Bestimmung des konvektiven Wärmeübergangskoeffizienten in einem mikrostrukturierten Kanalinneren entwickelt. Sie basiert auf einem speziell konstruierten Testkanal, der die prozessseitige Geometrie des Standardkanals unmittelbar abbildet, aber eine direkte Messung der Wandtemperatur zulässt. Experimente belegten unter anderem, dass Mischeinlagen den Wärmeübergang durch erzwungene Konvektion deutlich steigern.

Anbieter

Ruhr-Universität Bochum

Universitätstr. 150
44801 Bochum
Deutschland

Kontakt zum Anbieter







Webinar

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern
ERP für die Chemie

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern

Während die Nachfrage an Chemieprodukten in Westeuropa nur langsam wächst, steigt der Bedarf in Schwellenländern überdurchschnittlich.

CHEMonitor

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Trendbarometer für die Chemie- und Pharmaindustrie. Präsentiert von CHEManager und Santiago Advisors Management-Beratung für Strategie und Organisation.

Meist gelesen

Photo

Single-Site Excellence

Interview mit Frank Wegener und Jörg Blumhoff, ESIM Chemicals, über die Wettbewerbssituation und ihre künftige Strategie im weltweiten CDMO-Markt.

Photo

Vorsprung durch Forschung

Wacker baut seine Forschungsaktivitäten aus. Der Münchner Chemiekonzern hat einen zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Biotechnology Center in der bayerischen Landeshauptstadt investiert.