Polymere für Energieanwendungen
Neue polymere Materialien für Energiespeicher und -wandler können die Energiewende voranbringen.
Martin D. Hager, Yan Lu und Ulrich S. Schubert, Helmholtz Institut für Polymere in Energieanwendungen (Hipole), Jena
Es ist das erklärte Ziel, dass Deutschland in den nächsten 20 Jahren treibhausgasneutral werden soll. Dies erfordert einen Innovationsschub für die Entwicklung hocheffizienter, skalierbarer, kostengünstiger und nachhaltig produzierbarer Energietechnologien. Polymere Materialien können wesentlich zu einer erfolgreichen Entwicklung beitragen.

Zu den Vorteilen von Polymerwerkstoffen gehört, dass sie maßgeschneiderte Eigenschaften und Möglichkeiten zur gezielten Funktionalisierung aufweisen. Weiterhin sind vielfältige Verarbeitungstechniken nutzbar, um diese Materialien in die gewünschte Anwendungsform zu bringen. In Energiespeicher- und -wandlertechnologien können Polymere eine Vielzahl an möglichen Funktionen übernehmen – von passiven Materialien/Hilfsstoffen bis hin zu den aktiven Materialien.
Weiterlesen mit kostenfreier Registrierung
Registrieren Sie sich jetzt kostenfrei und Sie erhalten vollen Zugriff auf alle exklusiven Beiträge. Mit unserem Newsletter senden wir Ihnen Top-Meldungen aus der Chemie-, Pharmaindustrie. Außerdem erhalten Sie regelmässig Zugriff auf die aktuellen E-Paper und PDFs von CHEManager.
Anbieter

HIPOLE Jena (Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena)Lessingstraße 12-14
07743 Jena
Deutschland
Meist gelesen

Verluste, die keiner sieht
In CCUS-Projekten der chemischen Industrie wird die präzise CO₂-Messung zur Schlüsseltechnologie - Coriolis-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle.

Schlüsselrohstoff für Industrie und Gesellschaft
Hochreines Salz besitzt für Europa strategische Bedeutung – doch der Markt ist konzentriert.

Auf der Suche nach der richtigen Formel
Europas Stärke liegt in der Verbindung von Prozesswissen, Anwendungskompetenz und Nachhaltigkeit

Continuous Manufacturing ganzheitlich bewerten
Die Investitionsentscheidung für eine kontinuierliche Produktion bedarf einer belastbaren Wirtschaftlichkeitsrechnung entlang des gesamten Prozesses.

Vorsprung durch Forschung
Wacker baut seine Forschungsaktivitäten aus. Der Münchner Chemiekonzern hat einen zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Biotechnology Center in der bayerischen Landeshauptstadt investiert.




