29.03.2011 • News

Wacker-Chef Staudigl erwartet Schub für alternative Energien

Bei Wacker Chemie schlagen sich die Katastrophen in Japan in einer erhöhten Nachfrage nieder. "Wettbewerber in Japan sind durch das Erdbeben stark betroffen", sagte Vorstandschef Dr. Rudolf Staudigl. Normalerweise mache der Konzern 6 % seines Geschäfts mit Japan. Jetzt wollten Kunden zusätzliche Mengen von Wacker beziehen. Wacker wolle aus der Katastrophe allerdings kein Kapital schlagen, sagte Staudigl. Er erwartet auch, dass die Atomkatastrophe in Japan das Interesse an alternativen Energien verstärkt und dass dieser Geschäftsbereich von Wacker weiter wachsen werde. "Wacker Chemie hat als Produzent von Polysilizium den Aufstieg der Photovoltaik von Anfang an begleitet", sagte er.
Bereits vor der Katastrophe in Japan ging Wacker Chemie das Jahr 2011 mit großem Selbstbewusstsein an. Mit einem Umsatzsprung von 28 % auf 4,75 Mrd. € und einem Gewinnschub auf 497 Mio. € (Vorjahr: -75 Mio. €) hatte der Konzern 2010 die Krise schneller als erwartet hinter sich gelassen. Nachdem der weltweite Aufschwung schon 2010 Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn brachte, peilt die Konzernführung für 2011 einen Umsatz von 5 Mrd. € an. Die Erlöse im Januar und Februar lägen "klar" über denen des Vorjahres, begründete Wacker-Chef Dr. Staudigl seine optimistische Prognose. "Wacker steht so gut da wie nie", sagte er. In allen Sparten erwartet das Unternehmen eine anhaltend hohe Nachfrage.

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