06.11.2013 • News

VCI kritisiert Pläne für neue Ökostrom-Umlage

Die Chemieindustrie hat energiepolitische Pläne kritisiert, neue eigene Anlagen der Unternehmen zur Stromerzeugung künftig mit einer Mindestumlage zu belasten. Dies sei klima- und energiepolitisch völlig unsinnig, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, am Mittwoch. "In der Chemie träfe das vor allem Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)", erklärte Tillmann. Solche Anlagen arbeiteten bereits jetzt in der chemischen Industrie hart am Rande der Wirtschaftlichkeit. "Eine Zusatzbelastung durch eine - wie auch immer geartete - Umlage würde das Fass zum Überlaufen bringen."

Die Bundesregierung will einem Konzeptpapier des Umweltministeriums zufolge milliardenschwere Rabatte der Industrie bei den Kosten der Energiewende streichen. Mit den Änderungen zur Ökostrom-Förderung will sie einem Beihilfeverfahren der EU-Kommission zuvorkommen, die die Ausnahmen der Industrie schon länger im Visier hat.

Präzise CO₂-Messung

Verluste, die keiner sieht

Verluste, die keiner sieht

In CCUS-Projekten der chemischen Industrie wird die präzise CO₂-Messung zur Schlüsseltechnologie - Coriolis-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle.

CHEMonitor

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Trendbarometer für die Chemie- und Pharmaindustrie. Präsentiert von CHEManager und Santiago Advisors Management-Beratung für Strategie und Organisation.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.