11.06.2018 • News

VCI fordert Einführung eines einheitlichen CO2-Preises in den G20-Staaten

Bei der Reduzierung von Treibhausgasen sollten für die Industrie weltweit vergleichbare Wettbewerbsbedingungen gelten. Daher setzt sich der Verband der Chemischen Industrie (VCI) für eine global einheitliche Bepreisung der CO2-Emissionen ein.

Im Rahmen der Eröffnung der Achema 2018 sagte Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des VCI: „Zumindest für die Länder der G20-Staaten sollten in der Klimapolitik einheitliche Bedingungen gelten. Denn die G20 verursachen 80% der globalen CO2-Emissionen.“ Ein gemeinsamer CO2-Preis, so Tillmann, könne über ein Emissionshandelssystem wie in der EU oder als einheitliche CO2 -Steuer politisch festgelegt werden.

Eine solche internationale Vereinbarung zu erzielen sei im derzeitigen Umfeld mit dem Ausscheiden der USA aus dem Pariser Klimaabkommen und dem Ausgang des aktuellen G7-Gipfels schwierig. Trotzdem sollten die G20 auf dieses Ziel gemeinsam hinarbeiten. „Für die Rückkehr zu einer konstruktiven internationalen Zusammenarbeit muss die EU geschlossen auftreten. Das gilt für Reaktionen gegen protektionistische Maßnahmen der USA wie auch für die Ausgestaltung der transatlantischen Beziehungen.“

Webinar

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern
ERP für die Chemie

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern

Während die Nachfrage an Chemieprodukten in Westeuropa nur langsam wächst, steigt der Bedarf in Schwellenländern überdurchschnittlich.

From Lab to Market Challenge

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands
Wählen Sie Ihren Favoriten unter den Finalisten

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands

Die „From Lab to Market Challenge" bringt die vielversprechendsten Gründerteams aus Chemie, Materialwissenschaften und industrieller Biotechnologie zusammen. Ab dem 1. Juni können Sie auf CHEManager.com öffentlich über die Finalisten abstimmen – bevor die Preisverleihung mit 10.000 Euro Preisgeld am 25. Juni entschieden wird.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.