22.01.2015 • News

Starker Dollar belastet Johnson & Johnson

Der starke Dollar drückt auf die Ergebnisse des US-Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson (J&J). Der Umsatz sank im abgelaufenen Quartal um 0,6% auf 18,25 Mrd. USD und lag damit unter den Analystenerwartungen. Wie das Unternehmen mitteilt, belief sich der Rückgang im Auslandsgeschäft, das mehr als die Hälfte der Gesamterlöse ausmacht, auf 7%. Hier schlägt sich auch der Kursanstieg des Dollar nieder, der US-Produkte auf anderen Märkten teurer macht. Besonders schwach präsentierte sich die Medizingerätesparte, wo der Umsatz um 9% schrumpfte.

Im Hauptbereich Arzneimittel hingegen zogen die Geschäfte sowohl mit neuen Medikamenten wie dem Hepatitis-C-Mittel Olysio als auch mit älteren Umsatzstützen an. Insgesamt wuchsen die Pharmaerlöse um knapp 10%. Bei dem Thrombosemittel Xarelto arbeitet J&J mit Bayer zusammen. Die Amerikaner haben die US-Rechte an dem Gerinnungshemmer.

Der Gewinn brach um 28% ein auf 2,52 Mrd. USD. Hierzu trug allerdings eine einmalige Belastung über 1,1 Mrd. USD durch die Übernahme des Schweizer Medizintechnik-Konzerns Synthes bei. Rechnet man Sonderposten heraus, fiel das Ergebnis ein wenig besser aus als von Branchenexperten prognostiziert. An der Wall Street gab der J&J-Aktienkurs 2% nach.

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