18.09.2014 • News

Stada wartet auf Wiederbelebung des Russland-Geschäftes

Beim Arzneimittelhersteller Stada ist bislang die ersehnte Geschäftsbelebung in Russland ausgeblieben. Jetzt hofft der Vorstand auf das Schlussquartal. Stada-Manager Dmitry Efimov bekräftigte am Dienstag auf einer Investorenkonferenz, der Vorstand erwarte auf seinem größten Auslandsmarkt eine Wiederbelebung der Geschäfte im vierten Quartal. Das unter anderem durch das Erkältungsmittel Grippostad und Ladival-Sonnencreme bekannte Pharmaunternehmen bekommt die Krise in Osteuropa zu spüren und kämpft mit Einbußen in seinem wichtigen Russland-Geschäft. Verbraucher in dem Land halten sich wegen der Ukraine-Krise mit Einkäufen zurück, auch Gesundheitspräparate und nicht unbedingt notwendige Arzneien werden weniger nachgefragt.

Konzernchef Hartmut Retzlaff hatte zuletzt aber erklärt, Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Die Erholung werde jedoch wohl erst im vierten Quartal spürbar werden. Die vor einigen Monaten bereits gesenkte Geschäftsprognose bekräftigte Finanzvorstand Helmut Kraft auf der Investorenkonferenz.

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