12.02.2026 • News

Infinite Loop Europe plant dreistellige Millionen-Investition in Schwarzheide

Die erste europäische Anlage zum Recyceln von PET-Kunststoffabfällen der kanadischen Firma Loop Industries soll im Industriepark Lausitz in Schwarzheide entstehen.

Infinite Loop Europe, ein Joint Venture von Loop Industries und der REED – Societe Generale Group, beabsichtigt, einen dreistelligen Millionenbetrag in die neue Anlage zu investieren. Der Investor plant 150 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks Lausitz, und Antoine Boussard, CEO Infinite Loop Europe, unterzeichneten ein Memorandum of Understanding (MoU). Der Betrieb der Recyclinganlage ist für 2030 anvisiert. Ziel ist es, PET‑Kunststoffabfälle aufzubereiten und vollständig recyceltes PET in Neuwarequalität bereitzustellen. Infinite Loop Europe sieht im Industriepark Lausitz einen strategischen Partner in Europa mit hervorragender industrieller Infrastruktur und Services, einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit mit Zugang zu emissionsarmer Energie und qualifizierten Fachkräften.

„Mit der geplanten Investitionsabsicht von Infinite Loop Europe im Industriepark Lausitz stärken wir Brandenburg als Standort für innovative Recyclingtechnologien und nachhaltige Industrieproduktion. Zudem zeigen wir, dass die Rahmenbedingungen in Brandenburg stimmen. Projekte wie dieses unterstreichen, dass die industrielle Transformation nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch ein klarer wirtschaftlicher Gewinn für die Region ist“, sagt Daniel Keller, Minister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Brandenburg.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass sich Infinite Loop Europe für unseren Standort entschieden hat. Die geplante Investition ist ein starkes Signal und fügt sich ideal in die strategische Weiterentwicklung unseres Portfolios im Industriepark Lausitz ein. Als Standortbetreiber verstehen wir uns als aktiver Brückenbauer für eine moderne, resiliente und nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Infinite Loop Europe neue Lösungen zu denken.“, sagt Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF InfraService & Solutions Lausitz, und ergänzt: „Die Kreislaufwirtschaft ist für uns ein zentraler strategischer Zielmarkt mit hoher Relevanz für die Zukunftsfähigkeit unseres Standortes. Die geplante Ansiedlung von Infinite Loop Europe stärkt unser bestehendes Ökosystem, schafft neue Synergien und markiert einen bedeutenden Schritt für die weitere Entwicklung des Industrieparks Lausitz.

„Unsere Partnerschaft mit der Betreibergesellschaft des Industrieparks Lausitz ist für uns ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur ersten Recycling-Anlage für PET-Kunststoffabfälle in Europa“, sagt Antoine Boussard, CEO Infinite Loop Europe. Mit einem gesicherten und voll erschlossenen Grundstück im Industriepark Lausitz verfüge das Projekt über eine solide technische Grundlage und leistungsstarke Services direkt vor Ort. Mit dieser strategischen Investition will das Unternehmen seine europäische Präsenz aufbauen und einen zentralen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Kunststoffindustrie in Deutschland und Europa leisten.

„Wir freuen uns, Teil dieses zukunftsweisenden Projekts zu sein. Unser Unternehmen priorisiert Projekte, die Lösungen der Kreislaufwirtschaft im industriellen Maßstab vorantreiben“, sagt Julien Touati, CEO der REED – Societe Generale Group. Nachhaltigkeit, Transparenz und langfristige Interessen seien Eckpfeiler der zu unterstützenden Geschäftsmodelle.

Von links: Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung BASF InfraService...
Von links: Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung BASF InfraService & Solutions Lausitz, Steffen Kammradt, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Land Brandenburg, Antoine Boussard, CEO Infinite Loop Europe, Julien Touati, CEO der REED – Societe Generale Group, Vera Felbermayer, Vice President Infrastructure & Technical Services, BASF InfraService & Solutions Lausitz, Daniel Keller, Wirtschaftsminister Brandenburg, Philipp Ruta, Wirtschaftsförderung Land Brandenburg
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