25.02.2015 • News

Fresenius peilt weitere Zukäufe an

Fresenius schließt auch nach dem rund 3 Mrd. EUR schweren Kauf von zahlreichen Rhön -Krankenhäusern 2014 weitere Übernahmen nicht aus. Das sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider am Mittwoch bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens im hessischen Bad Homburg. Interessiert sei unter anderem die Fresenius-Sparte Kabi, die auf klinische Ernährung und flüssige Nachahmermedikamente spezialisiert ist.

"Vorrang haben kleine und mittelgroße Akquisitionen", erklärte Schneider. Bei größeren Zukäufen für mehr als 1 Mrd. EUR sei das Unternehmen wegen der hohen Preise, die derzeit in der Branche bezahlt werden, dagegen zurückhaltend, sagte Schneider. "Wenn ich mir das gegenwärtige, etwas aufgeheizte Umfeld für große Pharma-Übernahmen anschaue, dann ist im Augenblick nicht die beste Zeit, sich in den Ring zu begeben und irgendwelche großen Übernahmen zu stemmen."

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