02.03.2010 • News

Forschungskosten drücken Morphosys-Überschuss

Morphosys will durch den Ausbau seiner Forschung die eigene Produktentwicklung vorantreiben. Das Geschäftsjahr 2009 hat das Biotechnologie-Unternehmen wegen gestiegener Forschungskosten wie erwartet mit einem Gewinnrückgang abgeschlossen. Während Unternehmenschef Simon Moroney für 2010 einen Umsatzanstieg erwartet, werden hohe Forschungskosten das operative Ergebnis deutlich unter Vorjahr drücken. Sowohl 2011 wie auch 2012 soll der Umsatz um 10 bis 20% zulegen. Auch wenn die Kosten für die geplanten Fortschritte der eigenen Pipeline weiter steigen, strebt Morphosys bis 2012 unverändert einen Gewinn an.
Unter dem Strich fiel der Überschuss 2009 auf 9,0 Mio. €(VJ: 13,2). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank um 30% auf 11,4 Mio. €, während der Umsatz durch die Kooperationszahlungen von Pharmapartnern um 13% auf 81 Mio. € stieg. 2009 stiegen die Forschungskosten um 41%. Morphosys unterhält Partnerschaften mit weltweit führenden Pharmakonzernen. Die komplette Pipeline an Medikamentenkandidaten soll Ende 2010 rund 80 Projekte umfassen.

CHEMonitor

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Trendbarometer für die Chemie- und Pharmaindustrie. Präsentiert von CHEManager und Santiago Advisors Management-Beratung für Strategie und Organisation.

From Lab to Market Challenge

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands
Wählen Sie Ihren Favoriten unter den Finalisten

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands

Die „From Lab to Market Challenge" bringt die vielversprechendsten Gründerteams aus Chemie, Materialwissenschaften und industrieller Biotechnologie zusammen. Ab dem 1. Juni können Sie auf CHEManager.com öffentlich über die Finalisten abstimmen – bevor die Preisverleihung mit 10.000 Euro Preisgeld am 25. Juni entschieden wird.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.