18.03.2025 • News

Forschung für nachhaltigere Halbleiterfertigung

Ein europäisches Forschungsprogramm soll Innovationen in Fertigungsprozessen und -Technologien der Halbleiterindustrie mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) zum Durchbruch verhelfen.

© Bernd Hartung/Merck
© Bernd Hartung/Merck

Im Fokus stehen u.a. die Entdeckung und Entwicklung neuer Materialien, effizientere Prozesse sowie die Reduktion von Abfällen. Merck und Intel haben mit der Umsetzung des im vergangenen Jahr angekündigten, akademischen Forschungsprogramms in Europa für nachhaltigere Lösungen in der Halbleiterfertigung begonnen. Der deutsche Zulieferer von Materialien und Komponenten zur Chipherstellung und das US-Technologieunternehmen arbeiten zusammen, um das Thema Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette von Halbleitern in den Blick zu nehmen. Insgesamt werden sechs Projekte unter Beteiligung von elf Universitäten und Instituten aus Deutschland, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und der Schweiz gefördert. Zu den Projektpartnern gehören u.a. die Friedrich-Schiller-Universität Jena oder die EPFL in Lausanne.

„Die Halbleiterindustrie befindet sich in einer dynamischen Entwicklung mit enormen Investitionen weltweit. Künstliche Intelligenz wird dabei einer der großen Wachstumstreiber der Branche in den kommenden Jahren sein. Investitionen der Industrie müssen daher auch in Nachhaltigkeit fließen, um dazu beizutragen, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und Ressourcen effizienter zu nutzen. Dafür braucht es Innovationen und Zusammenarbeit entlang der Halbleiterlieferkette sowie mit Wissenschaft und Politik“, erläuterte Anja Jatsch, Leiterin der Materials Innovation Pipeline Electronics bei Merck.

Merck und Intel begleiten die Forschenden eng und arbeiten mit allen Beteiligten während der Projektlaufzeit direkt zusammen. Ein Ziel der Investition ist es, auf den bestehenden Potenzialen der europäischen Forschungslandschaft aufzubauen und dazu beizutragen, die Halbleiterforschung gezielt zu fördern, künftige Fachkräfte für die Branche zu begeistern sowie den Standort Europa in der globalen Halbleiterindustrie weiter zu stärken.

Anbieter

Logo:

Merck KGaA

Frankfurter Str. 250
64293 Darmstadt
Deutschland

Kontakt zum Anbieter







From Lab to Market Challenge

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands
Wählen Sie Ihren Favoriten unter den Finalisten

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands

Die „From Lab to Market Challenge" bringt die vielversprechendsten Gründerteams aus Chemie, Materialwissenschaften und industrieller Biotechnologie zusammen. Ab dem 1. Juni können Sie auf CHEManager.com öffentlich über die Finalisten abstimmen – bevor die Preisverleihung mit 10.000 Euro Preisgeld am 25. Juni entschieden wird.

Innovation Pitch

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften
Entdecken Sie die Innovatoren von morgen

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften

CHEManager Innovation Pitch unterstützt Innovationen in der Start-up-Szene der Chemie- und Biowissenschaften. Die Plattform ermöglicht es Gründern, Jungunternehmern und Start-ups, ihre Unternehmen der Branche vorzustellen.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.