01.05.2015 • News

Conti macht Hoffnung auf höhere Prognose

Der Autozulieferer Continental macht Anlegern nach einem guten Jahresstart Hoffnungen auf eine Anhebung der Geschäftsprognose. Der Umsatz habe in den ersten drei Monaten um 14% auf rund 9,6 Mrd. EUR zugelegt. Das bereinigte Betriebsergebnis sei zugleich auf rund 1 Mrd. EUR geklettert. Analysten hatten für das erste Quartal einen bereinigten Betriebsgewinn von etwas mehr als 1 Mrd. EUR und einen Umsatz von fast 9,4 Mrd. geschätzt.

"Wir rechnen in den kommenden Quartalen in Europa mit einer Belebung des Ersatzbedarfs für Reifen", sagte Konzernchef Elmar Degenhart. Angesichts der steigenden Zulassungen in Westeuropa werde zudem die Pkw-Produktion voraussichtlich steigen. "Dementsprechend sollte auch unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den kommenden Quartalen weiter zulegen können."

Conti hatte angesichts des guten Starts ins laufende Jahr unlängst bereits seine Umsatzprognose konkretisiert. Demnach sollen die Erlöse in diesem Jahr um rund 9% auf 37,5 Mrd. EUR klettern. Darin ist der unlängst erworbene US-Kunststoff- und Kautschukspezialisten Veyance mit 1,3 Mrd. EUR enthalten. Positive Wechselkurseffekte könnten zusätzlich 1 Mrd. EUR zum Umsatz beisteuern. Die bereinigte EBIT-Marge sollte einschließlich Veyance bei mehr als 10,5% liegen. Im Vorjahr lag sie ohne das US-Unternehmen bei 11,3%.

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