13.07.2021 • News

Chemie ist ... Auftriebshilfe für Ballone

Die Hülle eines Heißluftballons wird durch hohe Betriebstemperaturen, Witterung, UV-Strahlung und mechanische Belastungen stark beansprucht.

© Hakan Tanak - stock.adobe.com
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Prinzipiell sind Heißluftballons heute nicht anders aufgebaut als zur Pionierzeit der Montgolfier-Brüder. Geändert hat sich im Laufe der Zeit aber das Material der Ballonhülle: Bestand sie Ende des 18. Jahrhunderts aus Papier und einem Leinenstoff, verwenden Ballonhersteller heute moderne Chemiefasern wie Ripstop-Nylongewebe. Das Hochleistungstextil entsteht dadurch, dass in regelmäßigen Abständen dickere Nylongarne eingearbeitet werden, die das Gewebe verstärken und für das typische Karomuster heutiger Ballone. sorgen. Dadurch kann ein Riss nicht beliebig weiterreißen. Eine hauchdünne Siliconbeschichtung schützt das Textil und macht es luftdicht und weiterreißfest. Heute sind sehr leichte Hüllen erhältlich, die für sportlich fahrende Piloten interessant sind. Zur Beschichtung solcher Leichtstoffe nutzen Textilveredler ein flüssiges Siliconprodukt der Wacker Chemie, die ein umfassendes Portfolio an Siliconprodukten und Additiven anbietet. Die lösemittelbasierte Siliconkautschukdispersion wird mit weiteren Komponenten zur einsatzfertigen Beschichtungsmasse formuliert und nach der Applikation unter Wärmeeinwirkung zu einem Siliconelastomer vernetzt.

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