Chemie-Gewerkschaft deutet hohe Tarifforderung an

Die Arbeitgeber der Chemiebranche können offenbar nicht mit zurückhaltenden Tarifforderung der Gewerkschaft rechnen. Die Lage der Branche sei robust, die Unternehmen seien international wettbewerbsfähig und produktiv, sagte Michael Vassiliadis, Chef der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), der "Wirtschaftswoche" laut Vorabmeldung. "Das wird sich in unserer Forderung widerspiegeln", sagte er.

In der kommenden Woche will die Gewerkschaft wichtige Weichen für die Tarifrunde stellen. Der IG-BCE-Hauptvorstand will am 22. Oktober seine Forderungsempfehlung beschließen. Danach ist die Diskussion in den Betrieben geplant. Der Verhandlungsauftakt soll voraussichtlich Anfang Dezember im Tarifbezirk Rheinland-Pfalz stattfinden. In der vergangenen Tarifrunde 2012 hatten sich Gewerkschaft und Chemie-Arbeitgeber auf Lohnerhöhungen von 4,5% und eine Laufzeit von 19 Monaten geeinigt. Die Tarifverträge der einzelnen Bezirke enden nach Gewerkschaftsangaben zum Jahresende 2013, Ende Januar und Ende Februar 2014.

 

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