BASF-Gruppe verdient 2025 weniger als erwartet
Der Umsatz der BASF-Gruppe liegt im Gesamtjahr 2025 bei voraussichtlich 59,7 Mrd. EUR (2024: 61,4 Mrd. EUR, ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Dies entspricht dem von Analysten im Durchschnitt geschätzten Wert (Vara: 59,6 Mrd. EUR).

Während die Mengen 2025 leicht stiegen, belasteten negative Währungseffekte und leicht rückläufige Verkaufspreise die Umsatzentwicklung. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen (EBITDA vor Sondereinflüssen) liegt 2025 mit voraussichtlich 6,6 Mrd. EUR leicht unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen für 2025 (Vara: 6,7 Mrd. EUR) und unterhalb der von BASF im Oktober 2025 prognostizierten Bandbreite von 6,7 Mrd. EUR bis 7,1 Mrd. EUR. Zuletzt wurde von BASF ein Ergebnis am unteren Ende dieser Bandbreite erwartet. Im Jahr 2024 betrug das EBITDA vor Sondereinflüssen 7,2 Mrd. EUR (ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte insbesondere aus niedrigeren Margen und negativen Währungseffekten.
Der Free Cashflow beträgt 2025 voraussichtlich 1,3 Mrd. EUR (2024: 0,7 Mrd. EUR) und liegt somit deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen (Vara: 0,6 Mrd. EUR) und der von BASF prognostizierten Bandbreite von 0,4 Mrd. EUR bis 0,8 Mrd. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Free Cashflow unterstützt durch niedrigere Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen (2025: 4,3 Mrd. EUR; 2024: 6,2 Mrd. EUR). Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit beträgt 2025 voraussichtlich 5,6 Mrd. EUR (2024: 6,9 Mrd. EUR). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus preisbedingt höheren Edelmetallhandelspositionen; gegenläufig wirkte eine substanzielle Dividende von Wintershall Dea.
Das EBIT der BASF-Gruppe liegt 2025 mit voraussichtlich 1,6 Mrd. EUR unter dem Analystenkonsens für 2025 (Vara: 2,2 Mrd. EUR) und unter dem Wert des Vorjahres (2024: 1,8 Mrd. EUR, ohne nicht fortgeführtes Coatings-Geschäft). Das EBIT enthält deutlich höhere Restrukturierungsaufwendungen als im Vorjahr. Mit den angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen kommt BASF schneller voran als geplant. Gegenläufige positive Sondereinflüsse resultieren insbesondere aus der Veräußerung des Bautenanstrichmittelgeschäfts an Sherwin-Williams zum 1. Oktober 2025. In der Summe belaufen sich die Sondereinflüsse im EBIT 2025 voraussichtlich auf minus 1,3 Mrd. EUR.
Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen liegt 2025 voraussichtlich bei 1,6 Mrd. EUR. Es übersteigt somit deutlich den Analystenkonsens (Vara: 1,2 Mrd. EUR) und das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen des Vorjahres (2024: 1,3 Mrd. EUR). Dies resultiert im Wesentlichen aus höheren Ergebnisbeiträgen der at-equity konsolidierten Beteiligung an Wintershall Dea.











