06.06.2016 • Themen

VDI und ZVEI schreiben Referenzarchitektur für Industrie 4.0 fort

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) haben eine neue Fassung des gemeinsamen Statusreports „Fortentwicklung des Referenzarchitekturmodells für die Industrie 4.0-Komponente“ veröffentlicht. Die Aktualisierungen basieren auf einem breiten Konsens der verschiedenen Industriebranchen sowie der Wissenschaft. Somit sind die im Statusreport vorgestellten Ergebnisse als Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von Industrie 4.0 in Deutschland zu sehen. Das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI4.0) führt die wesentlichen Elemente von Industrie 4.0 (I4.0) in einem dreidimensionalen Schichtenmodell zusammen. Anhand dieses Gerüsts kann I4.0-Technologie systematisch eingeordnet und weiterentwickelt werden. Komplexe Zusammenhänge können so in kleinere, überschaubare Pakete aufgegliedert werden. Der Report stellt die Struktur der Verwaltungsschale vor. Diese bietet mit ihren drei Achsen die Möglichkeit einer einfachen Einordnung aller Beschreibungen einer Industrie-4.0-Komponente. Ausgehend vom Geschäftsmodell (Business) können die Funktionen und Informationen, die Möglichkeiten der Kommunikation und der Integration sowie das Asset selbst beschrieben werden. In der zweiten Dimension können entsprechend der Automatisierungspyramide diese Beschreibungen der Produkt-, Feld-, Control-, Station-, Enterprise-Ebene bis zum Global Network zugeordnet werden.

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