08.11.2016 • Themen

Mixed-Matrix-Membranen für die Gastrennung

Metallorganische Gerüste (MOFs) eignen sich sehr gut für Gastrennungen. Da sie als dünne Filme allein nicht stabil genug sind, werden sie meist auf poröse keramische Träger aufgetragen – ein relativ teures und aufwändiges Verfahren. Eine vielversprechende Alternative ist es, Mischungen aus Polymeren mit Füllstoffen in Form von MOF-Mikro- und Nanopartikeln zu sogenannten Mixed-Matrix-Membranen (MMMs) zu verarbeiten. Dabei können die klassischen, recht einfachen Herstellverfahren für reine Polymermembranen herangezogen werden. Fehler, die zu Sedimentation, Agglomeration und Rekristallisation der MOF-Partikel führen können, sind vermeidbar. In Praxisversuchen zeigten hochwertige MMMs sogar eine höhere Selektivität bei der Gastrennung als anhand von Maxwell-Modellrechnungen vorhergesagt.

Kontakt
DOI: 10.1002/cite.201600041
Jürgen Caro, Leibniz Universität
Hannover
juergen.caro@pci.uni-hannover.de

CHEMonitor

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Trendbarometer für die Chemie- und Pharmaindustrie. Präsentiert von CHEManager und Santiago Advisors Management-Beratung für Strategie und Organisation.

Innovation Pitch

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften
Entdecken Sie die Innovatoren von morgen

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften

CHEManager Innovation Pitch unterstützt Innovationen in der Start-up-Szene der Chemie- und Biowissenschaften. Die Plattform ermöglicht es Gründern, Jungunternehmern und Start-ups, ihre Unternehmen der Branche vorzustellen.

Meist gelesen

Photo

Pioniere aus Tradition

Interview mit Peter Friesenhahn, CEO von Haltermann Carless, über die Ziele des Transformationsprogramms RACE und seine Pläne für das Unternehmen.

Photo

Single-Site Excellence

Interview mit Frank Wegener und Jörg Blumhoff, ESIM Chemicals, über die Wettbewerbssituation und ihre künftige Strategie im weltweiten CDMO-Markt.

Photo

Vorsprung durch Forschung

Wacker baut seine Forschungsaktivitäten aus. Der Münchner Chemiekonzern hat einen zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Biotechnology Center in der bayerischen Landeshauptstadt investiert.