15.11.2010 • Themen

Häfen der Rhein-Ruhr-Region kooperieren

Duisport Rail verbindet mit einer Containerzug-Verbindung die Städte Duisburg...
Duisport Rail verbindet mit einer Containerzug-Verbindung die Städte Duisburg und Unna (Quelle: Duisport, Foto: Felden)

Um die logistische Vernetzung der Rhein-Ruhr-Region weiter voranzubringen, haben der Duisburger Hafen, die Stadtwerke Essen und die Gelsenkirchener Logistik-, Hafen- und Servicegesellschaft heute gemeinsam eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Auch vor dem Hintergrund des Ende 2007 stattgefundenen Zukunftskongresses „Contract Future Ruhr 2030" des Initiativkreises Ruhrgebiet leisten die drei Häfen damit einen Beitrag für die Strukturentwicklung des Ruhrgebiets im Kompetenzfeld Logistik. Das neu gegründete Bündnis steht weiteren Häfen aus der Region offen.

Die Städte Duisburg, Essen und Gelsenkirchen arbeiten bereits seit geraumer Zeit in verschiedenen Bereichen zusammen. Auf Grundlage des heute unterzeichneten Kooperationsvertrages wird nun die Zusammenarbeit der drei Standorte im Kompetenzfeld Logistik auf folgenden Gebieten intensiviert: Gemeinsame Verkehrskonzepte auf Wasserstraße und Schiene, insbesondere mit Blick auf die Umweltbelastung in der Region. Außerdem wollen die Häfen bei der Entwicklung von Flächen- und Vermarktungskonzepten zusammenarbeiten und die Standorte durch Zugriff auf Ressourcen der Kooperationspartner stärken.
Die Region Ruhr hat sich zu einem Logistik-Cluster mit Duisburg als zentraler Drehscheibe entwickelt. So betreibt Duisport bereits im Chemiepark Marl ein Containerterminal mit Partnern und hat mit der Tochtergesellschaft Duisport Rail eine Containerzug-Verbindung zwischen Duisburg und Unna aufgebaut. Ähnliche Verbundeffekte sollen mit den Kooperationspartnern Essen und Gelsenkirchen entwickelt werden.

 

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