30.10.2013 • News

Statoil forciert Ölförderung

Der norwegische Ölkonzern Statoil will mehr Ölquellen anzapfen als bisher geplant und schraubt dazu seine Investitionen hoch. Statt 3,5 Mrd. US-$ würden nun 3,75 Mrd. für die Ausweitung der Produktion in diesem Jahr ausgegeben, kündigte das Unternehmen am Mittwoch an. Mit diesem Schritt sollen die Folgen der Anteilsverkäufe an die BASF-Tochter Wintershall und den österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV wettgemacht werden.

Der Konzern sieht sich auf Kurs, die bis 2020 geplante Ausweitung der Produktion auf über 2,5 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag bis zu erreichen. Im abgelaufenen Quartal übertrafen die Norweger mit täglich 1,85 Millionen Barrel die Erwartungen von Analysten. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um ein Prozent auf 40,4 Mrd. Kronen (knapp 5 Mrd. €) und fiel damit ebenfalls höher aus als von Experten vorhergesagt. Die Statoil-Aktie notierte 0,9% im Plus.

 

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