17.05.2024 • NewsHafen Straubing-SandLogistikTerminal

Spatenstich für Terminal des kombinierten Verkehrs im Hafen Straubing-Sand

Der Hafen Straubing-Sand stellt die Weichen für ein weiteres Wachstum auf der Schiene.

Nach dem erfolgreichen Abschluss aller Planungs-, Genehmigungs- und Vergabeverfahren können nun die Bauarbeiten für ein Terminal des Kombinierten Verkehrs beginnen. Dafür investiert der Hafen Straubing-Sand auf einer Fläche von rund 50.000 m2 im Osten des Hafens ca. 24 Mio. EUR. Bis zu zehn Züge pro Woche sollen künftig die neue Umschlagsanlage ansteuern. „Das Terminal ermöglicht die effiziente Verlagerung von Transportgütern, vorwiegend Containern und Wechselbrücken, von der Straße auf die Schiene. Damit stärken wir nicht nur die Attraktivität des Hafens als leistungsfähigstes Güterverkehrszentrum in Niederbayern, sondern auch die Standortqualität der Unternehmen in der ganzen Region“, freut sich Landrat Josef Laumer als Aufsichtsratsvorsitzender vom Hafen Straubing-Sand (HSG). Die Schaffung von bis zu zwanzig direkten neuen Arbeitsplätzen vor Ort sei dabei ein weiterer positiver Aspekt. Die Langfristprognose des Bundesverkehrsministeriums prognostiziert fast eine Verdopplung des Güterverkehrs in Deutschland bis zum Jahr 2051. Damit die nationalen und europäischen Klimaziele erreicht werden können, bedarf es deshalb einer vermehrten Verlagerung von Gütertransporten auf Schiff und Bahn. Gefördert wird das neue Terminal vom Eisenbahnbundesamt mit insgesamt 79% der Gesamtinvestition. Nach Fertigstellung des Terminals im 2. Quartal 2025 wird die HSG die gesamte Umschlagsanlage für 25 Jahre an eine Betreibergesellschaft verpachten. 

In Zeiten von Fahrermangel und gestörten Lieferketten wird die Notwendigkeit einer verbesserten Transportflexibilität immer offensichtlicher. Aus diesem Grund wird der Standort im Hafen Straubing-Sand auch Lagerkapazitäten für bis zu 1.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit / 20-Fuß-Container) bieten. Zusätzlich können angrenzende Flächen genutzt werden, um den Lagerbereich bei Bedarf zu erweitern. Der neue Güterbahnhof zielt darauf ab, die Attraktivität der Region für zukünftige Unternehmensansiedlungen zu steigern und bestehenden Betrieben eine nachhaltige Transportlösung zu bieten. „Das KV-Terminal ist ein weiterer Meilenstein in der sehr positiven Entwicklung des Hafens Straubing-Sand“, freut sich Herbert Stadlbauer, Area Contract Logistics Manager des international führenden Logistikers Kühne+Nagel, der auch im Hafen Straubing-Sand mit zwei Standorten vertreten ist. 

Vertreter der Politik, der Planungs- und Bauunternehmen, des künftigen...
Vertreter der Politik, der Planungs- und Bauunternehmen, des künftigen Betreibers und des Hafens Straubing-Sand beim Spatenstich für das neue KV-Terminal. © Hafen Straubing-Sand

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