28.10.2012 • News

Schwellenländer schieben Air Liquide an

Robuste Geschäfte in den Schwellenländern halten den weltgrößten Industriegase-Hersteller Air Liquide auf Kurs. Nach einem im Rahmen der Erwartungen liegenden Umsatzanstieg im abgelaufenen Vierteljahr bekräftigte der französische Rivale des Münchner Linde -Konzerns seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Demzufolge soll ein Nettogewinn über Vorjahresniveau erzielt werden.  Stagnierende Geschäfte im krisengeplagten Westeuropa sowie in Japan kann Air Liquide in Wachstumsmärkten ausgleichen. Das Management nannte hier insbesondere China, Russland, Polen und die Türkei. Der Konzern profitiert davon, dass in den aufstrebenden Volkswirtschaften rasant expandierende Unternehmen aus Stahl-, Chemie- und Glasbranche einen enormen Bedarf an Industriegasen haben. Im 3. Qrl. legte der Konzernumsatz um 5,7 % auf 3,8 Mrd. € zu. Die Air-Liquide-Aktie startete im Pariser Handel mit einem Kursplus von 1,3 %.

 

 

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