Reicher Westen – armer Osten


Reicher Westen – armer Osten. Der Arbeitsmarkt innerhalb Deutschlands lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Dies ist insofern keine Überraschung, weil auch die wirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen alles andere als einheitlich ist.
So konnte Bayern sein Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt in den vergangenen zehn Jahren um 28 % steigern, Mecklenburg-Vorpommern gelang dagegen nur ein Wachstum von 9 %. Berlin verzeichnete sogar ein Minus von 5 %.
Wird anderswo gut verdient, entsteht ein unmittelbarer Anreiz zum Wohnortwechsel. So sind die durchschnittlichen Monatsverdienste in Hamburg, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern über 50 % höher als in Mecklenburg-Vorpommern.
Entscheidend ist allerdings weniger die nominale Einkommensdifferenz, sondern die reale - also die Frage, wie viele Waren und Dienstleistungen man sich vor Ort mit seinem Gehalt kaufen kann.
Meist gelesen

Jens Birgersson wird neuer Brenntag-CEO
Jens Birgersson folgt mit Wirkung zum 1. September 2025 als Vorstandsvorsitzender von Brenntag auf Christian Kohlpaintner.

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea
Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.

Ratcliffe: Chemieindustrie in Europa am Kipppunkt
Ineos-Chef Ineos fordert europäische Politik auf, Chemieindustrie zu retten.

Ineos schließt zwei Produktionsstätten in Rheinberg
Ineos hat die Absicht bestätigt, zwei Produktionsanlagen in Rheinberg im Ruhrgebiet zu schließen. Die Schließungen seien die Konsequenz hoher Kosten.

Dow schließt Anlagen in Schkopau und Böhlen
Dow Chemical hat die endgültige Schließung von drei Upstream-Anlagen in Europa - zwei in Deutschland und eine in Großbritannien - angekündigt.






