Reicher Westen – armer Osten


Reicher Westen – armer Osten. Der Arbeitsmarkt innerhalb Deutschlands lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Dies ist insofern keine Überraschung, weil auch die wirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen alles andere als einheitlich ist.
So konnte Bayern sein Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt in den vergangenen zehn Jahren um 28 % steigern, Mecklenburg-Vorpommern gelang dagegen nur ein Wachstum von 9 %. Berlin verzeichnete sogar ein Minus von 5 %.
Wird anderswo gut verdient, entsteht ein unmittelbarer Anreiz zum Wohnortwechsel. So sind die durchschnittlichen Monatsverdienste in Hamburg, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern über 50 % höher als in Mecklenburg-Vorpommern.
Entscheidend ist allerdings weniger die nominale Einkommensdifferenz, sondern die reale - also die Frage, wie viele Waren und Dienstleistungen man sich vor Ort mit seinem Gehalt kaufen kann.
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