25.11.2013 • News

Ölkonzern Statoil investiert auch 2014 kräftig in Förderung

Während sich die Konkurrenz in Zurückhaltung übt, will der norwegische Ölkonzern Statoil auch im kommenden Jahr kräftig investieren. Um neue Ölquellen zu erschließen, werde Statoil 2014 in etwa so viel ausgeben wie im laufenden Jahr, kündigte der zuständige Statoil-Manager Tim Dodson am Montag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters an. 2013 plant Statoil, die Rekordsumme von 3,75 Mrd. $ in neue Projekte zu stecken. Zunächst hatte Statoil nur 3,5 Mrd. $ locker machen wollen.

Bei der Erschließung neuer Ölfelder konzentriere sich Statoil auf Norwegen, den Golf von Mexiko, Angola und Tansania, kündigte Dodson an. Zudem weite Statoil seine Aktivitäten auf die Färöer-Inseln aus. Statoil gilt als eine der erfolgreichsten Firmen bei der Suche nach neuen Vorkommen in der Tiefsee und traf im laufenden Jahr besonders in Kanada auf aussichtsreiche Funde. Bis 2020 will Statoil die Produktion auf über 2,5 Mio. Barrel pro Tag steigen. Im abgelaufenen Quartal lag die Fördermenge bei täglich 1,85 Mio. Barrel.

Viele andere Ölkonzerne, wie etwa die britische BP, scheuen derzeit kostspielige Projekte, weil sie sinkende Ölpreise und höhere Kosten für die Zukunft erwarten.

 

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