11.11.2010 • NewsMax-Planck-InstitutDortmund

MPI, Technischen Universität Dortmund, ZACG und Co. - Dortmund etabliert sich

Die 2005/2006 ins Leben gerufene lebenswissenschaftliche Innovationsplattform Dortmund ist flügge geworden. Durch Vernetzung der Wissenschaftler an den Standorten Dortmund und Bochum untereinander und in nationale wie internationale Netzwerke weist die angewandte Forschung erste Erfolge auf.

Auf der wissenschaftlichen Expertise des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie (MPI) und der Technischen Universität Dortmund baut das Zentrum für Angewandte Chemische Genomik (ZACG) auf. Im Mittelpunkt der Entwicklung stehen u. a. die zielgerichtete Synthese niedermolekularer Verbindungen, deren Systematisierung in Substanzbibliotheken und Weiterentwicklung zu innovativen Wirkstoffkandidaten - etwa zu neuen potentiellen Antibiotika. Auf Partnerschaften der beiden Hochschulen Dortmund (TU) und Bochum (Ruhr-Universiät Bochum) setzt auch das Zentrum für Angewandte Proteomik (ZAP). Es ist spezialisiert auf neue Technologien in den Bereichen Proteomik, Glykoanalyse, Proteinbiochips, Biostatistik und Bioinformatik. Ziel ist die Entwicklung neuer Techniken zur quantitativen Proteinanalyse, die Zeit und Geld einsparen und Pharmaunternehmen dabei unterstützen, Analysen von Proteomen genauer und zielorientierter durchzuführen. Beide Zentren werden durch die Technologiezentrum Dortmund Management GmbH koordiniert.

Auch das Dortmunder Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI) stärkt mit dem Zentrum für Systembiologie (ZfS) die anwendungsorientierte Forschung. Basis ist die enge Verzahnung von Genom- und Proteomforschung mit den analytischen und synthetischen Verfahren der organischen Chemie. Auf diese Weise konnten am MPI in Dortmund bereits zahlreiche Mechanismen aufgedeckt werden, die zur Entstehung von Tumoren und neurologischen Entwicklungsstörungen beitragen.

 

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