03.05.2017 • NewsPigmenteFriedhelm FeltenKooperationen

Merck und Schmid Rhyner kooperieren bei 3D-Technologie

Mercks Virtual Embossing (VE3D) ist ein patentiertes Verfahren für...
Mercks Virtual Embossing (VE3D) ist ein patentiertes Verfahren für Druckanwendungen.

Merck hat für seine neuartige 3D-Effektdruck-Technologie einen strategischen Partner gefunden. Mit der Schmid Rhyner, (Hauptsitz in Adliswil, Schweiz), wird der Effektpigmentspezialist sein Virtual Embossing (VE3D) weiterentwickeln und vermarkten. Das Schweizer Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Anbietern von UV-Lacken und Technologien für die Druckindustrie. Ziel der Partnerschaft ist es, die rein optische 3D-Lösung mit der Effektpigment-Technologie von Merck auf dem Verpackungsmarkt zu etablieren.

Merck hat bereits großen Erfolg mit einem ähnlichen 3D-Verfahren für die Herstellung von Kunststoffverpackungsteilen im Spritzgussverfahren. Dafür hatte der Pigmentexperte im vergangenen Herbst einen strategischen Partner gefunden.

„Die strategische Zusammenarbeit mit Schmid Rhyner gibt uns nicht nur die Möglichkeit, unsere Technologie besser zu vermarkten, sondern auch die Chance, dieses innovative Druckverfahren mit Effektpigmenten in den nächsten Jahren für verschiedene Oberflächen und Märkte weiterzuentwickeln“, sagt Friedhelm Felten, Leiter Pigments & Functional Materials bei Merck.

3D-Wirkung veredelt Verpackungen und Etiketten
VE3D ist ein patentiertes Verfahren für Druckanwendungen. Seine auffällige 3D-Optik macht Produkte mit bedruckten Verpackungsteilen wie Kartons oder Papieretiketten zu etwas Besonderem. Denn sie überlistet das Auge: Die Darstellung eines Bildes, einer Grafik oder von Schrift erscheint dreidimensional – die bedruckte Fläche selbst ist hingegen völlig glatt. Dank der innovativen Technologie von Merck entsteht die besondere Tiefenwirkung inline während des Druckvorgangs. Sie kann im UV-Flexo und UV-Tiefdruck sowie in der Offsetlackierung eingesetzt werden und macht aufwendige und zusätzliche Prozesse überflüssig, die bisher für eine 3D-Wirkung notwendig waren.

„Die VE3D-Technologie fügt sich perfekt in unser Portfolio ein. Sie ist für Verpackungsdesigner und Markenhersteller eine weitere einzigartige Chance, sich mit ihren Premium-Produkten unverwechselbar auf dem Markt zu positionieren“, sagt CEO Jakob Rohner. Die Produkte des Unternehmens veredeln Schachteln, Kartons und Etiketten für Lebens- und Genussmittel oder Nonfood-Produkte.“

Free Virtual Event

Digitalisierung in der Chemieindustrie
Webinar

Digitalisierung in der Chemieindustrie

Save the Date: October 22, 2025
Die Veranstaltung wird über die Netzwerke CHEManager und CITplus einem Publikum von insgesamt mehr als 100.000 Fachleuten in ganz Europa präsentiert.

Webinar

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern
ERP für die Chemie

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern

Während die Nachfrage an Chemieprodukten in Westeuropa nur langsam wächst, steigt der Bedarf in Schwellenländern überdurchschnittlich.

Meist gelesen

Photo
19.05.2025 • NewsChemie

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.