18.11.2015 • News

Merck kommt bei Forschung an Krebs-Immuntherapie voran

Merck ist bei der Entwicklung seiner Krebsimmuntherapie Avelumab einen Schritt vorangekommen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA habe die Behandlung des metastasierten Merkelzellkarzinoms (MCC) als Therapiedurchbruch (Breakthrough Therapy) eingestuft, teilten die Darmstädter am Mittwoch mit. Damit bescheinigt die Behörde der Therapie das Potenzial für einen erheblichen Behandlungsfortschritt, weswegen sie möglichst rasch zu den Patienten gelangen soll. Derzeit gibt es laut Merck keine zugelassene Behandlungsmöglichkeit dieses seltenen und aggressiven Hauttumors. Avelumab befindet sich gerade in der zweiten von drei Phasen der klinischen Entwicklung. In den USA werden jährlich 1500 neue Fälle von MCC diagnostiziert.

Die Krebsimmuntherapie Avelumab ist Kern der Ende 2014 vereinbarten Allianz zwischen Merck und Pfizer. Beide wollen zusammen Medikamente auf den Markt bringen, die das körpereigene Abwehrsystem dazu bringen, bösartige Tumore zu bekämpfen. Früheren Angaben zufolge rechnet Merck 2017 mit der ersten Markteinführung von Avelumab, danach soll mindestens eine weitere Marktzulassung pro Jahr bis 2022 hinzukommen.

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