05.10.2017 • News

Merck investiert in Biotech-Standort Bari

Merck wird an seinem Produktionsstandort Bari 35 Mio. EUR in eine neue Produktionslinie für die aseptische Abfüllung von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln im Isolator investieren. Dies hat das Unternehmen anlässlich des 25-jährigen Bestehens des italienischen Standorts bekannt gegeben. Auf der Veranstaltung wurde die wissenschaftliche und technologische Führungsrolle des Werks in der süditalienischen Region Apulien gewürdigt.

„Diese Investition zeigt, wie wichtig der Produktionsstandort Modugno-Bari für unser wachsendes Healthcare-Geschäft ist“, sagte CEO Stefan Oschmann. „So können wir dazu beitragen, die Versorgung mit Arzneimitteln zu sichern, die weltweit die Lebensqualität von Menschen verbessern.“

Die neue Produktionslinie soll 2022 vollständig in Betrieb gehen. Sie wird mit einem Isolator modernster Technologie und hohem Automatisierungsgrad ausgestattet sein. Die Isolator-Technologie gilt in der aseptischen Abfüllung als Best Practice und als Voraussetzung für die Sicherheit von Injektionspräparaten. Auf der neuen Produktionslinie sollen zukünftig Biotech-Medikamente für die Therapiegebiete Multiple Sklerose, Fertilität und Endokrinologie abgefüllt werden – mit einer Kapazität von 14 Mio. Einheiten jährlich.

Bereits 2014 investierte Merck in Bari 50 Mio. EUR in eine vollautomatisierte Produktionslinie im Isolator und ein automatisiertes Lager. Das Unternehmen beschäftigt an dem 1992 gegründeten Standort 225 Mitarbeiter. Bari ist auf Abfüll- und Fertigstellungsverfahren (Fill & Finish) für Biotech-Medikamente für die Therapiegebiete Multiple Sklerose, Fertilität und Endokrinologie spezialisiert, die in mehr als 150 Länder geliefert werden. Merck produziert an dem Standort zudem einige in der Entwicklung befindliche Produkte.

Bari ist Teil eines Netzwerks von 15 Merck-Produktionsstandorten für biotechnologische und pharmazeutische Arzneimittel.

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