09.10.2017 • News

Krisenmanagement eines Familienunternehmens

Die Aufräumarbeiten nach dem Brand im Werk Edenkoben von ACC BEKU begannen im...
Die Aufräumarbeiten nach dem Brand im Werk Edenkoben von ACC BEKU begannen im Frühjahr.

Am Morgen des 8. Februar kam es in der Produktion des Chemieunternehmens ACC BEKU in Edenkoben zu einer Verpuffung mit Folgebrand. Die Mitarbeiter konnten sich gemäß Notfallplan in Sicherheit bringen und blieben unverletzt. Der Brand konnte von den Einsatzkräften der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.

Erst drei Monate zuvor, im November 2016, führte das Familienunternehmen eine Feuerwehrübung am Standort Edenkoben durch. Dabei probten mehr als 70 Einsatzkräfte den Ernstfall. Simuliert wurden kleinere Verkettungen unglücklicher Umstände die dazu führten, dass eine nicht unerhebliche Menge Gefahrstoffe austrat. Regelmäßige Übungen dieser Art verbessern die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehr-Standorte und Gefahrstoffzüge.

Nach dem Brand im Februar richtet das Unternehmen einen Ticker ein, der Mitarbeiter und Öffentlichkeit über die aktuelle Entwicklung und später über Fortschritte und Neuigkeiten im Rahmen der Abbruch- und Aufräumarbeiten und dem Wiederaufbau des Werkes informierte. Zwei Wochen nach dem Unfall schaltete die Geschäftsleitung des Unternehmens zudem eine Anzeige als Entschuldigung und Dankeschön in einer regionalen Tageszeitung.

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