15.04.2014 • News

EU wird Chemie-JV von Solvay und Ineos genehmigen

Die europäischen Wettbewerbshüter werden Insidern zufolge aller Voraussicht nach das geplante Gemeinschaftsunternehmen für PVC-Kunststoffe der beiden Chemieunternehmen Solvay und Ineos genehmigen. Solvay und Ineos hatten der EU-Kommission Zugeständnisse gemacht, darunter die Trennung von Produktionen an fünf Standorten in Deutschland, Belgien, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden. "Der Deal wird von der Europäischen Kommission genehmigt", sagte einer der Insider. Die EU-Kommission hatte eine vertiefte Prüfung der Pläne eingeleitet, durch die ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von geschätzten 4,3 Mrd. € entstehen würde.

Der in der Schweiz ansässige Chemiekonzern Ineos und sein belgischer Rivale Solvay hatten im Mai 2013 vereinbart, ihre PVC-Geschäfte in ein Gemeinschaftsunternehmen zusammenzulegen. PVC-Kunststoff wird unter anderem in Rohren, in Fensterrahmen und in der Innenausstattung von Autos eingesetzt. Mit dem Joint Venture würde der weltweit zweitgrößte PVC-Hersteller nach der japanischen Firma Shin-Etsu entstehen. Für Solvay ist das Gemeinschaftsunternehmen ein erster Schritt hin auf dem Weg, ganz aus dem Geschäft auszusteigen. In vier bis sechs Jahren soll Ineos auch die Solvay-Anteile an der Gemeinschaftsfirma übernehmen.

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