01.04.2013 • News

Druck auf deutsche Arzneimittelpreise steigt

Druck auf deutsche Arzneimittelpreise steigt

Druck auf deutsche Arzneimittelpreise steigt – Ein Medikament ist allein schon aufgrund verschiedener Mehrwertsteuersätze von Land zu Land unterschiedlich teuer.

Daneben wirken sich teilweise die staatliche Einflussnahme auf die Arzneimittelpreise sowie die unterschiedlich gesetzlich festgelegten Margen für Apotheker und Großhändler aus. Allein die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel kostet die deutsche Gesetzliche Krankenversicherung jährlich 4,3 Mrd. €.

Die Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 wird zu zusätzlichen Ausgaben von rund 800 Mio. € führen, schätzt der BPI. Die deutsche Pharmaindustrie leistet durch Abschläge bereits seit 2002 einen Beitrag zur Stabilisierung der Arzneimittelausgaben.

Durch den auf 16 % erhöhten Zwangsabschlag im Jahr 2004 haben die Krankenkassen beispielsweise 1,8 Mrd. € gespart. Die mit dem AVWG geänderten Abschläge führten für 2006 zu einem Betrag von 980 Mio. €.

 

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