25.05.2016 • News

Chemie Tarifrunde 2016: IG BCE fordert fünf Prozent mehr

Die IG BCE fordert für die rund 550.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 5%. Außerdem soll der Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiter entwickelt werden. Das hat die große Tarifkommission der Gewerkschaft am Mittwoch (25. Mai) einstimmig beschlossen.

Die Tarifverhandlungen beginnen regional, der Auftakt läuft am 30. Mai in Hessen. Auf Bundesebene kommen IG BCE und Chemie-Arbeitgeber am 14. Juni in Hannover zusammen.

Die deutsche chemische Industrie steht in der Weltspitze, ist voll wettbewerbsfähig. Die Dividenden und die Quartalsberichte zeigen zugleich, wie gut es um die Rahmenbedingungen bestellt ist: Die Unternehmen profitieren von niedrigen Energiepreisen, einem vergleichsweise schwachen Euro und günstigen Krediten.

Zum Erfolg der chemischen Industrie haben die Beschäftigten maßgeblich beigetragen. Verhandlungsführer Peter Hausmann: „Unsere Kolleginnen und Kollegen schaffen Wachstum und Wohlstand für unser Land. Das muss sich auch in den Portemonnaies bemerkbar machen. Fünf Prozent mehr Entgelt – das ist auch eine Frage von mehr Gerechtigkeit.“
 

Innovation Pitch

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften
Entdecken Sie die Innovatoren von morgen

Die Start-up-Plattform für Chemie und Biowissenschaften

CHEManager Innovation Pitch unterstützt Innovationen in der Start-up-Szene der Chemie- und Biowissenschaften. Die Plattform ermöglicht es Gründern, Jungunternehmern und Start-ups, ihre Unternehmen der Branche vorzustellen.

CHEMonitor

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Meinungsbarometer für die Chemieindustrie

Trendbarometer für die Chemie- und Pharmaindustrie. Präsentiert von CHEManager und Santiago Advisors Management-Beratung für Strategie und Organisation.

Meist gelesen

Photo

OQ Chemicals firmiert künftig wieder als Oxea

Der bis Mai 2020 unter dem Namen Oxea bekannte Hersteller von Oxo-Zwischenprodukten und Oxo-Derivaten, der zwischenzeitlich zum Omanischen Energieunternehmen OQ gehörte und unter dem Namen OQ Chemicals firmierte, kehrt zu seinem alten Namen und seinen Wurzeln zurück.