13.05.2025 • News

Chemie ist ... Nachhaltiges Spielvergnügen

Eine spannende Fußballsaison geht in die Schlussphase. Die meisten Entscheidungen in den europäischen Top-Ligen fielen bereits vor dem Ende der regulären Spielzeit. Die Nachspielzeit beschert uns noch die Endspiele in den Pokalwettbewerben, bevor im Juni das Final-Four-Turnier in der Nations League in Deutschland ausgespielt wird – auf Naturrasen, denn hierzulande gibt es keine Bundesligastadien mit Kunstrasen.

Chemie ist ... Nachhaltiges Spielvergnügen
© CHEManager

Kunstrasenplätze sind jedoch – außer in Sportarten wie Hockey oder American Football – im Fußball-Amateurbereich verbreitet, weil sie bei nahezu jeder Witterung bespielbar sind und weniger Wasser und Pflege als Naturrasen benötigen. In England haben einige Stadien auf Hybridrasen umgerüstet. Dabei werden Kunstrasenfasern in Naturrasen implantiert, um die guten Spieleigenschaften des Naturrasens beizubehalten, aber seine Strapazierfähigkeit zu erhöhen. Kunstrasenfasern, sog. Filamente, sind in der Regel Polyolefingarne, die immer häufiger aus biobasierten oder rezyklierten Polymeren hergestellt werden. Eingefärbt und mit Kunststoffadditiven wie Lichtstabilisatoren witterungsbeständig und langlebig gemacht, können sie am Ende ihrer Nutzungsdauer wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. So sind Kunstrasenplätze nicht nur robust und pflegeleicht, sondern auch nachhaltig.

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