14.06.2023 • News

Chemie ist ... Nachhaltige Mode

Ganz gleich ob große Festivals oder private Partys - Frühling und Sommer laden zum Feiern in den Städten oder in der Natur ein.

Wer heute mit der Mode gehen will, wird von den Modemarken in immer kürzeren...
Wer heute mit der Mode gehen will, wird von den Modemarken in immer kürzeren Abständen mit neuen Kollektionen umworben. Die ausrangierten Teile bleiben dann im Schrank hängen oder landen im Müll, was nicht nachhaltig ist. Doch es gibt Initiativen wie das Fiber-to-Fiber-Textilkonsortium, die den Beitrag der Modeindustrie zum Klimawandel adressieren. | ©New Africa - stock.adobe.com

Luftige Kleidung ist bei sommerlichen Temperaturen angesagt. Textilien aus Chemiefasern wie Polyester sorgen für Luftzirkulation und ein angenehmes Tragegefühl. Wer heute mit der Mode gehen will, wird von den Modemarken in immer kürzeren Abständen mit neuen Kollektionen umworben. Die ausrangierten Teile bleiben dann im Schrank hängen oder landen im Müll, was nicht nachhaltig ist. Weltweit werden derzeit nur etwa 13 % der Textilabfälle recycelt. Der Großteil wird deponiert oder verbrannt. Doch inzwischen gibt es Initiativen, die den Beitrag der Modeindustrie zum Klimawandel adressieren. So z.B. das Fiber-to-Fiber-Textilkonsortium, das von dem französischen Chemieunternehmen Carbios und den Markenherstellern On, Patagonia, Puma und Salomon gegründet wurde und dem jetzt auch der Modekonzern PVH beigetreten ist. PVH gehören Kultmarken wie Calvin Klein und Tommy Hilfiger. Carbios, ein Pionier in der Entwicklung enzymatischer Prozesse für das Recycling von Textilpolymeren und Plastikabfall, und seine Partner engagieren sich, um mehr kreislauffähige Materialien in den Kollektionen zu verarbeiten.

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