Boehringer Ingelheim baut Biologika-Produktion in USA aus

Gemeinsam mit Mitarbeitern, Politik und Geschäftspartnern feierte Boehringer Ingelheim vergangene Woche den Abschluss der Erweiterung für die biopharmazeutische Fertigung in Fremont in Kalifornien, USA. Mit der Investition von insgesamt 200 Mio. EUR über einen Zeitraum von mehreren Jahren schafft das forschende Pharmaunternehmen 300 neue Arbeitsplätze und erhöht die weltweite Kapazität seiner Bioreaktoren auf 290.000 l. Damit sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt für die Produktion zukünftiger biotechnologisch hergestellter Medikamente sowohl aus der eigenen Forschung wie auch aus der Auftragsherstellung für andere Pharma- und Biopharmaunternehmen.

„Mit dem Abschluss der Erweiterungsarbeiten in Fremont haben wir einen weiterer Meilenstein unserer Wachstumsstrategie der Biopharmazie umgesetzt“, erklärt Uwe Bücheler, Leiter des Geschäftsbereichs Biopharmazie. „Mit unseren Standorten in den USA, Deutschland, Österreich und China leisten wir unseren Beitrag zum Fortschritt durch innovative Biopharmazeutika für Patienten weltweit“

1987 brachte Boehringer Ingelheim mit Actilyse zur Behandlung von akutem Herzinfarkt und thromboembolischem Schlaganfall eines der ersten innovativen biologischen Präparate gemeinsam mit einem Entwicklungspartner auf den Markt. Heute sind rund 40% der Wirkstoffkandidaten aus der Boehringer Ingelheim-Forschungspipeline Biopharmazeutika. Die biotechnologische Auftragsherstellung wuchs im vergangenen Jahr zweistellig und festigte die weltweite Marktführerschaft. Boehringer Ingelheim kann auf die Erfahrung in der Produktion von 31 vermarkteten biologischen Präparaten für verschiedene Kunden weltweit zurück blicken.

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