20.06.2014 • News

Bayer nimmt für Zukauf von Merck-Sparte Milliardenkredit auf

Bayer hat für die Übernahme des Merck-Geschäfts mit rezeptfreien Arzneien Kredite über 14,2 Mrd. US-$ (10,5 Mrd. €) aufgenommen. Ein entsprechender Vertrag ist mit einem Konsortium um die Bank of America Merrill Lynch, BNP Paribas und Mizuho Bank sowie 23 weiteren Kreditinstituten unterschrieben worden. 12,2 Mrd. US-$ nimmt Bayer als Überbrückungskredit auf, der spätestens nach einem Jahr mit einer Mischung von erst- und nachrangigen Anleihen refinanziert werden soll. Die restlichen 2 Mrd. US-$ laufen als mittelfristiger Kredit über vier Jahre mit einer Verzinsung von 50 Basispunkten über dem Referenzzinssatz Libor.

Für Bayer ist der Zukauf der Merck-Sparte für 10,4 Mrd. € die zweitgrößte Akquisition der Firmengeschichte. 2006 hatte der Leverkusener Aspirin-Hersteller den Konkurrenten Schering für 16,5 Mrd. € übernommen und dabei 14 Mrd. € über Kredite finanziert.

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