08.11.2012 • News

BASF stärkt globalen Forschungsverbund

BASF baut im Stammwerk Ludwigshafen für rund 50 Mio. €.ein neues Laborgebäude, das Forscher verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach vereint. Das Gebäude ermöglicht auf 4300 m2 moderner Laborfläche Materialphysikern sowie Additiv-, Formulierungs- und Polymerforschern eine noch engere Zusammenarbeit, um Systemlösungen zu entwickeln. Rund 200 Mitarbeiter werden in dem sechsstöckigen Neubau arbeiten, der im 2. Halbjahr 2015 bezugsfertig sein soll.

„Wir erwarten uns durch das neue Gebäude zusätzliche Impulse für die Materialforschung und schaffen damit die Grundlage, funktionalisierte Materialien zu entwickeln", sagt Dr. Christian Fischer, Leiter der Material- und Systemforschung der BASF.

BASF-Forschungssprecher Dr. Andreas Kreimeyer ergänzt: „Innovationen auf Basis effizienter und effektiver Forschung und Entwicklung sind ein wichtiger Eckpfeiler unserer Strategie und Garant für organisches Wachstum. Mit dem neuen Gebäude sorgen wir dafür, dass der Standort Ludwigshafen international wettbewerbsfähig bleibt und stärken so unseren globalen Forschungsverbund."

BASF legt beim Bau der neuen Laborräume besonderen Wert auf den Einsatz von energieeffizienten Lösungen. Verbaut werden auch innovative Baustoffe aus der Forschung sowie Produkte der BASF. Hierzu gehören u.a. eine Gebäudedämmung aus Hochleistungsschäumen sowie Mastertop®-Bodenbeläge für einen Teil der Fußböden.

Ob Automobilbau, Elektronik oder Bauindustrie: Innovationen in zahlreichen Branchen basieren zunehmend auf intelligenter Chemie. Diese so genannten funktionalisierten Materialien vereinen untypische Eigenschaften und ermöglichen neue Anwendungen wie den Leichtbau bei Automobilen oder eine signifikante Verbesserung der Eigenschaften in bestehenden Anwendungen.

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