11.09.2011 • NewsDow Wolff CellulosicsDWCCellulose

Aha-Effekte im Murmel-Labyrinth

Cellulosederivate beeinflussen Form, Konsistenz und Eigenschaften vieler Alltagsprodukte. So weit, so bekannt. Oder eben auch nicht. Denn was passiert genau, wenn die Additive ins Spiel kommen. Was heißt eigentlich Viskosität? Besucher von Dow Wolff Cellulosics (DWC) können am Tag der offenen Tür im Industriepark Walsrode hautnah erleben, wie sich der Zusatz von Cellulosederivaten beispielsweise auf Flüssigkeiten auswirkt. Eine Murmel durch ein verschlungenes Labyrinth zum Ziel führen, das ist die Aufgabe, der sich Groß und Klein stellen können. Die Besonderheit: Das Labyrinth befindet sich in einem gefüllten Aquarium. Und: Das Wasser ist durch die Methylcellulose dicker und zähflüssiger als normal. Die Murmel schnell auf der Bahn zu führen wird dadurch zu einer Geschicklichkeitsprüfung der etwas anderen Art. Die Besonderheiten der Cellulose-Chemie spielerisch vermitteln - Auszubildende von DWC hatten die Idee zu dieser Aktion, die bereits auf der IdeenExpo in Hannover die Besucher faszinierte.

Auf Anschaulichkeit setzt DWC auch mit dem „Cellulose-Baum", der nicht nur optisch eine Brücke zum nachwachsenden Rohstoff Cellulose schlägt. An seinen Ästen befinden sich Acryl-Röhren mit Alltagsprodukten, bei denen Methylcellulose eine wichtige Rolle spielt. Ob Kapseln, Muffins, Reinigungsmittel, Zahnpasta oder Tapetenkleister - der Baum ist dabei ein Sinnbild für die Vielfalt der Einsatzgebiete der Derivate. Er zeigt aber nicht nur bekannte Endprodukte, sondern erklärt auch die einzelnen Etappen in dem aufwändigen Herstellungsprozess der Derivate. Darüber hinaus bietet der Tag der offenen Tür faszinierende Einblicke in den industriellen Alltag von DWC. Die Besucher können einen Blick in die Steuerung von Produktionsanlagen werfen, sehen, wie im Extrusions- und Syntheselabor an neuen Anwendungsgebieten gearbeitet wird oder erfahren im Technikum, wie neue Produkte getestet und im kleinen Maßstab produziert werden.

 

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