Sicherheitsschränke der Serie Proline von CEMO
entsprechen dem neuesten Normenentwurf
Sind diese Chemikalien giftig, brennbar oder gesundheitsschädlich müssen sie in Sicherheitsschränken gelagert werden. Die Sicherheitsschränke der Serie Proline von CEMO bieten dafür Rundumschutz, sind baumustergeprüft und erfüllen alle aktuellen Normen (siehe Technikkasten). Außerdem wurde bereits die neueste Normenausgabe der DIN EN 14470-1:2023-09 berücksichtigt. Damit sind die Schränke in Feuerwiderstandsklasse F90 eine zukunftssichere Investition. Sie bieten bei Außenmaßen von 196 x 120 x 60 cm (H x B x T) einen Innenraum mit 157 x 105 x 43 cm und wiegen zusammen mit den serienmäßigen drei Wannenböden und einer Bodenwanne mit Lochblecheinlage ca. 450 kg. Standardfarben sind grauer Korpus mit orangenen Türen. Weitere Farben sind auf Anfrage erhältlich. Die Schränke hielten im Brandkammertest über 107 Minuten lang der Prüfbefeuerung stand. Neben dem guten thermischen Schutz bieten sie feststellbare Türen, die im Brandfall automatisch schließen. Zum Absaugen brennbarer oder schädlicher Dämpfe sollten die Schränke an ein technisches Lüftungssystem angeschlossen werden. Sie können im Einzelfall, mit Anschluss an einen Potentialausgleich (Erdung) gegen statische Aufladung, auch ohne Lüftung betrieben werden. Schrank und Auffangwanne sind für bis zu 30 l fassende Behälter zugelassen, die Tragkraft der einzelnen Böden beträgt 75 kg. Eine optionale Kabeldurchführung, z.B. für Messtechnik, und eine innovative Zweipunkt-Türverriegelung oben und unten verbessern die Sicherheit weiter. Ein Auflastnachweis für einen Absaugventilator auf der Schrankdecke, höhenverstellbare Füße sowie eine abnehmbare Sockelblende, um mit Stapler oder Hubwagen den Schrank zu unterfahren, verbessern den praxisgerechten Aufbau weiter. Zusätzliche Wannenböden für eine kleinere Aufteilung sowie eine Kabelführung für die Selbstmontage an der Schrankdecke gibt es als Zubehör.
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Normen und Vorschriften für Sicherheitsschränke
Die DIN EN 14470-1:2023-09 legt die Anforderungen an die Konstruktion von Sicherheitsschränken sowie deren Fähigkeit, äußerer Brandeinwirkung standzuhalten, fest. Darin ist beispielsweise vorgeschrieben, dass Türen und Lüftungsöffnungen selbsttägig schließen. Außerdem müssen Auffangwannen mindestens 10 % des Volumens aller Gebinde bzw. mind. 110 % des größten Einzelgebindes auffangen können. Wesentliche Änderungen bei der neuen Ausgabe betreffen die technische Lüftung und die Gewichtsbelastung der Schrankoberseite im Brandfall durch Ab-/Umluftventilatoren. Auch bei Kabel- und Rohrdurchführungen sowie beim Schrankinnenvolumen – statt 1 nun 2 m3 erlaubt um auch Fässer zu lagern – wurde die Norm ergänzt. Daneben sind auch die TRGS 510 sowie die DIN EN 14727 (Labormöbelrichtlinie) zu beachten.